Von Wasser und Wind: Ligeti, Eggert, Janáček & Messiaen

Published:
18 June 2018
Die Holst-Sinfonietta präsentiert am 14. Juli 2018 in der Stiftung für Konkrete Kunst ein außergewöhnliches Konzert für Bläsersextett und Celesta, bei dem Messiaens »Fête des belles Eaux« in Klaus Simons neuer Bearbeitung uraufgeführt wird.

Der englische Fachbegriff für Bläser lautet Winds, ist also phonetisch sehr mit dem deutschen Wort Wind verwandt. Tatsächlich muss ein Bläser Luft oder eben Wind erzeugen, damit das Instrument ins Schwingen kommt und dadurch Klänge hervorzubringt. Gleichzeitig entsteht beim Spielen eines Blasinstruments Wasser als physikalisches Nebenprodukt. Die beiden mottobildenden Worte sollen in diesem Konzert auch atmosphärisch und bildhaft verstanden werden, nicht zuletzt wegen des Hauptwerks des Abends: In Messiaens Fête des belles Eaux (Fest der der schönen Wasserspiele), das in einem Arrangement für Bläsersextett und Celesta seine Uraufführung erlebt, spielen Wasser und Wind eine große Rolle. Dazu erklingen György Ligetis frühe Sechs Bagatellen für Bläserquintett, Janáčeks singuläres Bläsersextett Mládí (Jugend) und Hämmerklavier XIII von Moritz Eggert.

Das Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnitten und am 3. August 2018 gesendet.

Weitere Informationen zum Programm und den Interpreten finden sich hier.

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