Paris 1913

Erster Termin
25. Januar 2022
Ein musikalischer Streifzug durch die Seinemetropole

Dieses Konzert kann nun auch überregional auf der Plattform #inFreiburgzuhause live und danach geschaut werden.

https://www.infreiburgzuhause.de/paris-1913/

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Paris war vor dem 1. Weltkrieg und weit danach eine Kulturstadt von Weltrang. Die Holst-Sinfonietta hat akribisch recherchiert, was alleine im Jahr 1913 für Werke geschrieben wurden, die zeitgleich Tradition und Fortschritt dieser Metropole verkörpern. Da treffen sich der späte C. Debussy mit seinem epochalen Soloflötenstück Syrinx mit dem „jungen Wilden“ Strawinsky und seinen Trois Poésies de Lyrique Japonaise, deren Exotismus der Ravelschüler M. Delage durch Lokalkolorit aus Indien mit seinen Quatre Poèmes Hindous wunderbar bereichert. Der juvenile D. Milhaud mit seinem Liederzyklus Trois Poèmes en prose de Lucile de Chateaubriand begegnet dem gereiften G. Fauré in seiner Barcarolle op. 106 und der kauzige E. Satie mit den Embryons Desséchés schaut allen frech über die Schulter. Ravel und Debussy schreiben gleichzeitig unabhängig voneinander Mallarmélieder, die zu den bedeutendsten Liedvertonungen des Impressionismus zu zählen sind. Was für ein Jahr 1913 in Paris....

 
ProgrammClaude Debussy (1861-1918)
Syrinx (1913)
für Soloflöte
 
Claude Debussy (1861-1918)
Trois poèmes de Mallarmé (1913)
instrumentiert für hohe Stimme und Kammerensemble von Klaus Simon 2021
Uraufführung
 
Gabriel Fauré (1845-1924)
Barcarolle Es-Dur (1913)
für Klavier Solo op. 106
 
Igor Strawinsky (1882-1971)
Trois poèsies de Lyrique Japonaise (1913)
für hohe Stimme und Kammerensemble
 
Maurice Ravel (1875-1937)
Prélude en la-mineur (1913)
À la manière de Borodine (1912/13)
À la manière de Chabrier (1912/13)
für Klavier bzw. instrumentiert für Kammerensemble von Klaus Simon 2021
Uraufführung
 
Darius Milhaud (1892-1974)
Trois poèmes en prose de Lucile de Chateaubriand (1913)
für Sopran und Klavier
 
Maurice Delage (1879-1961)
Quatre poèmes Hindous (1913)
für Sopran und Kammerensemble
 
 
Albert Roussel (1869-1937)
Petit canon perpétuel (1913)
instrumentiert für Kammerensemble von Klaus Simon 2021

Uraufführung
 
Erik Satie (1866-1925)
Embryons Desséchés (1913)
für Klavier Solo 


Maurice Ravel (1875-1937)
Trois poèmes de Mallarmé(1913)
für Sopran und Kammerensemble

Mitwirkende
Britta Stallmeister Sopran
Mathias schillmöller moderation
Holst-Sinfonietta
Klaus Simon Leitung

Musikalische LeitungKlaus Simon Dirigent

Holst-SinfoniettaJulia Stocker und Claire Garde Flöte
Alexander Ott Oboe und Englischhorn
Lorenzo Salvá Peralta und Nicole Krüger Klarinette/Bassklarinette
Julia Weissbarth Harfe
Hans Fuhlbom Klavier
Sylvia Oelkrug und Cornelius Bauer Violine
Filomena Felley Viola
Philipp Schiemenz Violoncello

Kritiken

Rezensionen

„[...] Wie überhaupt alle Bearbeitungen Simons für ein Kammerensemble, die an diesem Abend zur Uraufführung gelangen, Einfühlungsvermögen, Originalität und Routiniertheit des Arrangeurs unterstreichen.“

" [...] Luzide, gut durchleuchtet und fein abgestimmt im Zusammenklang agieren die Damen und Herren der Holst-Sinfonietta, für die stellvertretend Julia Stocker genannt sei, die Debussys epochalem Flötenstück "Syrinx" klare Strukturen und doch den nötigen impressionistischen Fluss verleiht. Und Britta Stallmeister vermag mit ihrem zarten, in der Höhe federleicht getragenen, in der Mitte und Tiefe angenehm bronzefarbenen Sopran [...] zu überzeugen."

Alexander Dick

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