Pressestimmen


Badische Zeitung

27. Januar 2022

" [...] Wie überhaupt alle Bearbeitungen Simons für ein Kammerensemble, die an diesem Abend zur Uraufführung gelangen, Einfühlungsvermögen, Originalität und Routiniertheit des Arrangeurs unterstreichen."

" [...] Luzide, gut durchleuchtet und fein abgestimmt im Zusammenklang agieren die Damen und Herren der Holst-Sinfonietta, für die stellvertretend Julia Stocker genannt sei, die Debussys epochalem Flötenstück "Syrinx" klare Strukturen und doch den nötigen impressionistischen Fluss verleiht. Und Britta Stallmeister vermag mit ihrem zarten, in der Höhe federleicht getragenen, in der Mitte und Tiefe angenehm bronzefarbenen Sopran [...] zu überzeugen."


Badische Zeitung

17. Januar 2022

»Wie überhaupt gilt: Die Musikerinnen und Musiker der Holst-Sinfonietta agieren in den unterschiedlichen Besetzungen unter ihrem Leiter Klaus Simon in maximaler solistischer Perfektion und überaus lustvoll im Zusammenwirken. Und die Edition durch das junge Label bastille musique inklusive Booklets ist ebenso exklusiv wie instruktiv.«


Stuttgarter
Nachrichten

11. Oktober 2013

»Die Aufführung der Young Opera Company im Reutlinger Kulturzentrum franz.K wurde einhellig und lange bejubelt. Gelungen ist tatsächlich nicht nur eine launige Inszenierung mit exzellenten Solisten und einem präzise und farbig spielenden Instrumentalensemble (Holst-Sinfonietta), sondern ein kleiner Theatercoup. [...] Man lauscht den nicht nur sehr guten, sondern auch ausgesprochen spielfreudigen Sängern, man ist überrascht vom hochprofessionellen Niveau der Aufführung, und nach dem Habanera-Schlussquintett Ravels am Ende hat man nur eine ganzmächtig vermisst: Die Provinz muss an diesem Abend gerade irgendwo anders gewesen sein.«

Reutlinger General-Anzeiger

11. Oktober 2013

»Und die Musik – diese ältere, aber in der Tonsprache trotz des Carmen-Tons modernere Diktion des gebürtigen Basken Maurice Ravel und der dezent zu keltischer Volkslied-Schlichtheit neigende Sound des Gustav Holst – war unter Klaus Simons Leitung vom Feinsten: präzise und plastisch, klangverliebt und dramatisch. Das ganz großartig gewagte, witzige und groteske Gesamtkunstwerk bekam verdient langen Applaus mit Steigerung für so einige Einzelleistungen.«

Badische Zeitung

4. Juli 2013

„Geordnetes Chaos – anders lassen sich Witold Lutoslawskis "Preludes and Fugue" für 13 Solostreicher nicht beschreiben. Den Interpreten wird bei Lutoslawski zwar ein gewisses Tonmaterial gegeben, die Ausführung aber nur zum Teil festgelegt – und vom Dirigenten Klaus Simon immer wieder durch Zeichen geordnet. Beeindruckend ist: Fürs Chaos braucht es Ordnung. Und die Sinfonietta hat sich hervorragend auf das Chaos vorbereitet. [...] Lutoslawskis "Preludes and Fugue", Ligetis "Ramifications" und Viviers "Zipangu" sind alle innerhalb von nur elf Jahren entstanden, die Vielfalt der Moderne ist enorm. Und umso schöner, wenn sie von der Holst-Sinfonietta interpretiert wird.

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